geschichte

1911

Im Jahre 1911 wird der Verein unter seinem ursprünglichen
Namen "Sangeslust" durch den Junglehrer Adolf Petsch ge-
gründet. Dieser übernimmt auch zugleich das Amt des
Chorleiters bis hin zu den ersten Kriegsjahren. Nach dem
Ersten Weltkrieg leitet Adolf Welter den Verein und als
Chorleiter fungieren nacheinander Huwig, Schnur, Tesch
und Weber.

1929

Am 29. Juni begeht der Verein Sangeslust sein 18jähriges
Stiftungsfest mit einer Fahnenweihe. Die Patenschaft über-
nimmt der Chor aus Niederlinxweiler.

1935

Die beiden Chöre "Sangeslust" und
"Liederkranz Mainzweiler" schlies-
en sich zusammen zur Sängerver-
einigung Mainzweiler.
Die Chorleitung übernimmt
Wilhelm Fuchs aus Oberlinxwei-
ler.

1938

Die Chorleitung wird wieder von Dirigent Wilhelm Weber aus Remmesweiler übernommen.

1948

Engagierte Dorfbewohner wollen
das Vereinsleben, das während
des 2. Weltkrieges zum Erliegen gekommen war, wieder aufneh-
men.
Es wird zuerst ein Kunst- und Kul-
turverein gegründet.
Den Vorsitz
übernimmt Walter Haas.

Der "Spartenleiter Gesang"
Wilhelm Schwingel betreibt die
Wiederauf nahme der Gesanges-
tätigkeit. Zum Chorleiter wird
Wilhelm Fuchs bestellt.
Vereinslokal wird zunächst das
Gasthaus Schulz. Erst später
beschließt man, sich nach je zehn
Gesangstunden in den Lokalen
Schulz und Dörrenbächer abzu-
wechseln.

1950

Wilhelm Weber übernimmt am 8. Januar das Amt des Chor-
leiters.

1951

Am 7. Oktober wird Ludwig Groß
zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Am 4. November beschließt man,
nach jeweils drei Gesangstunden in
den Lokalen des Dorfes abzuwech-
seln.

1952

Am 7. Februar wird beschlossen, dass der Verein die Fort-
setzung des früheren Gesangvereines ist. Man übernimmt
somit die gleichen Rechte von 1935 und auch den noch
heute gültigen Namen:

saengervereinigung mainzweiler

1961


Vom 1. bis 3. Juli begeht der Verein sein 50jähriges Beste-
hen mit einer Jubiläumsveranstaltung.
Schirmherr der Ver-
anstaltung ist Bürgermeister Erich Spreyer.
Der Sängervereinigung gehören zu diesem Zeitpunkt
73 Mitglieder an. Der Verein erwirbt zur Unterstützung bei
den Proben sein erstes eigenes Musikinstrument.

1962

In der Jahreshauptversammlung
am 21.01. wird Hans Jochem
zum 1. Vorsitzenden gewählt.

1969

Den 1. Vorsitz übernimmt
Reinfried Biehl. Der Verein wird
Mitglied im Saarsängerbund.
Erfreulich zu erwähnen ist ein
Probenbesuch von durchschnittlich
80 Prozent.

1971

Der Verein wird 60 Jahre alt.

1978

Am 26. Februar gibt der bisherige
Chorleiter Weber offiziell seinen
Rücktritt bekannt. Als neuer Chor-
leiter wird Wolfgang Bohlander begrüßt.

Auf dessen Vorschlag hin wird für
die Proben bei der Stadt Ottweiler
ein fester Raum in der Schule an-
gemietet.

1982

Albert Zimmer wird zum 1. Vor-
sitzenden gewählt.

1984

Edgar Gapp übernimmt die Nach-
folge von Albert Zimmer.

1986

Der Verein wird 75 Jahre alt.

1989

In der Generalversammlung vom 12. Februar wird einstim-
mig beschlossen, eine neue Vereinssatzung anzunehmen.
Beides sind Voraussetzung für den Bau eines eigenen Pro-
beraumes.
Dank vieler helfenden Hände kann bereits am 12. Novem-
ber die erste Gesangstunde im eigenen Raum stattfinden.


1990

Die offizielle Einweihung des
Sängerheimes erfolgt am 14.01.90.
Am 4. März findet die erste Gene-
ralversammlung in den eigenen
Räumen statt.

1996


Der Verein wird 85 Jahre alt.

2001

Der Verein feiert in diesem Jahr sein 90jähriges Jubiläum
mit einer großen Feier. In den drei Festtagen wird den
Gästen ein reichhaltiges Programm geboten, wobei der
Besuch des Saarländischen Rundfunks mit seinem dritten
Hörfunkprogramm zum Höhepunkt wird.

Die Sendung "Rendezvous der
Saarlandwelle" wird live via Rund-
funk ausgestrahlt und Stars, wie
Bernd Clüver gaben im Festzelt
ein Stelldichein.

2004

Nach zwanzig verdienstvollen Jah-
ren hat Edgar Gapp sein Amt ei-
nem würdigen Nachfolger zur Ver-
fügung gestellt.
Der neue 1. Vorsitzende der Sängervereinigung Mainzweiler
heißt Uwe Meiser und leitet fortan
die Geschicke des Vereines, mit dem Wunsch, dass auch er auf tat-
kräftige Unterstützung und musika-
lische Inspirationen hoffen darf.